Abenteuer
Ben Hur (William Wyler) - 213 min
Bis zu Titanic hielt Ben Hur fast 40 Jahre den Rekord für die meisten Oscar-Auszeichnungen. Insgesamt erhielt der Film 11 dieser Trophäen; bei 12 Nominierungen. Mehr zu "Ben Hur".
Der Bär ( Jean-Jacques Annaud) - 96 min
Die Geschichte reduziert sich einzig und allein auf zwei Bären und natürlich die fantastische Landschaft; die Arbeit der menschlichen Darsteller beschränkt sich auf wenige Sätze. Ein Bärenjunges verliert durch einen Unfall seine Mutter und muss sich allein in der Wildnis zurechtfinden. Das unerfahrene Jungtier scheint verloren, bis ihm ein riesiger Artgenosse begegnet. Unter der Anleitung des »Adoptivvaters« lernt der Kleine, wie sich ein richtiger Bär in der Wildnis zu benehmen hat und entkommt dank der Hilfe seines Beschützers manchen tödlichen Gefahren. Mehr zu "Der Bär".
Der Flug des Phönix (Robert Aldrich) - 142 min
Der Flug des Phoenix handelt von dem Absturz einer Transportmaschine in der Sahara. Die zehn Überlebenden der Bruchlandung sehen sich einer Extremsituation gegenüber, während sie auf Rettung warten bzw. überlegen, wie sie sich selbst retten können. Dabei kommt es in der Gruppe immer wieder zu Konflikten, bis schließlich einer den Vorschlag macht, aus den Trümmern ein neues Flugzeug zu bauen – die "Phoenix". Mehr zu "Der Flug des Phönix".
Der Schatz der Sierra Madre (John Huston) - 120 min
Mitte der zwanziger Jahre treffen in der kleinen mexikanischen Stadt Tampico Howard, Curtin und Dobbs aufeinander. Allesamt gestrandete Nordamerikaner, die gemeinsam ihr Glück bei der Goldsuche machen wollen. Sie ziehen in die Sierra Madre und werden tatsächlich fündig. Doch das Gold sät alsbald Zwietracht und Misstrauen unter den Freunden. Mehr zu "Der Schatz der Sierra Madre".
Fitzcarraldo (Werner Herzog) - 158 min
In beeindruckenden Bildern beschreibt Herzog die Realisierung einer abstrusen Vision. Fitzgerald, genannt Fitzcarraldo, träumt davon, die große abendländische Kultur in der Person von Sarah Bernhardt und Enrico Caruso in den Amazonas-Dschungel zu holen. Dazu benötigt er Geld, das er durch die Erschließung eines riesigen Kautschuk-Gebietes zu verdienen hofft. Zu diesem Zweck lässt Fitzcarraldo mithilfe Hunderter von Indios ein komplettes Schiff über einen Berg ziehen, um die unpassierbaren Stromschnellen des Flusses zu umgehen. Mehr zu "Fitzcarraldo".
Inglourious Basterds (Quentin Tarantino) - 154 min
Lt. Aldo Raine befehligt einen Trupp jüdischer Soldaten, "Bastards" genannt, die hinter feindlichen Linien auf französischem Boden Angst und Schrecken unter deutschen Soldaten verbreiten. Unter britischem Kommando lassen sie sich für ein Himmelfahrtskommando einspannen, führende Nazis bei einer Filmpremiere in einem Pariser Kino zu töten. Die Betreiberin des Kinos, die junge Jüdin Shosanna Dreyfuss, hat eigene Pläne für den Abend: Vor Jahren ist sie eher zufällig verschont worden, als der als "Judenjäger" berüchtigte Oberst Hans Landa ihre Familie massakrierte. Jetzt will sie Rache. Mehr zu "Inglourious Basterds".
Lawrence von Arabien (David Lean) - 217 min
T. E. Lawrence, geboren 1888, studierte in Oxford und ging nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges zur Armee. Schon während seiner Studienzeit hatte er sich speziell für den arabischen Raum interessiert und wurde wegen seiner umfangreichen Kenntnisse sofort dorthin versetzt. Zunächst Berater des Fürsten Feisal, wurde er später eine Schlüsselfigur des arabischen Aufstands gegen die Türken und zur lebenden Legende. Nach Ende des Krieges und dem Scheitern der pan-arabischen Konferenz in Damaskus kehrte er nach England zurück. 1935 kam er bei einem Motorradunfall ums Leben. Mehr zu "Lawrence von Arabien".
Lohn der Angst (Henri-Georges Clouzot) - 150 min
In Las Piedras, einem gottverlassenen Nest irgendwo in Zentralamerika, übernehmen vier gestrandete Europäer einen waghalsigen Job, um sich die Heimkehr finanzieren zu können: Mario, ein Korse aus Paris, der Ex-Gangster Jo, der gutmütige Italiener Luigi und der undurchsichtige Deutsche Bimba sollen mit zwei Lastwagen eine Ladung hochexplosives Nitroglyzerin quer durch den Dschungel zu einer Ölbohrstelle transportieren. Die gefährliche Fahrt wird alle das Leben kosten. Mehr zu "Lohn der Angst".
Space Cowboys (Clint Eastwood) - 130 min
Als Retter in höchster Not erweist sich eine in Ehren ergraute Herrenriege, die von der NASA reaktiviert wird, um im Weltraum einen veralteten russischen Satelliten zu reparieren, der die Erde bedroht. Weil sich keiner der jungen Astronauten mit der Technik eines veralteten russischen Satelliten auskennt, wird eine Garde Oldies reaktiviert, um das Niederstürzen desselben auf die Erde zu verhindern. Mehr zu "Space Cowboys".
Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers (Rob Reiner) - 87 min
Vier Jungen hören von einer Leiche im Wald in der Nähe ihrer kleinen Stadt. Mit ihrem bißchen Taschengeld, Schlafsack und Proviant brechen sie auf und träumen davon, als Helden gefeiert zu werden, wenn sie die Leiche des vermißten Jungen finden. Mehr zu "Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers".
Dokumentation
Am Anfang war das Licht (P.A. Straubinger) - 95 min
Prahad Jani hat unter ärztlicher Aufsicht zehn Tage lang weder gegessen noch getrunken. Auf der Basis von unzweifelhaften Erlebnisberichten, Interviews und wissenschaftlich protokollierten Laborexperimenten erzählt der Dokumentarfilm vom Phänomen "Lichtnahrung". Alles nur manipuliert, oder steht die Wissenschaft tatsächlich vor einem riesigen Kuriosum? Mehr zu "Am Anfang war das Licht".
Bowling for Columbine (Michael Moore) - 120 min
Sarkastisch und auf die Spitze getrieben, aber mit einer klaren Botschaft - eine Dokumentation der etwas anderen Art über eine Nation im Waffenwahn, ein klassischer Michael Moore. Mehr zu "Bowling for Columbine".
Buena Vista Social Club (Wim Wenders) - 104 min
Eindrucksvolle Bilder, die einem das kubanische Lebensgefühl näher bringen, sowie rhythmische Klänge, die zum Tanzen und Singen animieren. Eine Liebeserklärung an ein Land, seine Menschen und seine Musik! Mehr zu "Buena Vista Social Club".
Die Reise der Pinguine (Luc Jacquet) - 85 min
Der zweiterfolgreichste Dokumentarfilm aller Zeiten kommt aus Frankreich - eine spektakuläre Expedition zu den heldenhaften Kaiserpinguinen der Antarktis. Mehr zu "Die Reise der Pinguine".
Die Wüste lebt (James Algar) - 69 min
Fantastische Dokumentation über Flora und Fauna der Wüste - ein überraschend buntes Treiben mit viel Leben und Farben inmitten einer kahlen Landschaft. Ein unterhaltsamer Disney Klassiker, der mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Mehr zu "Die Wüste lebt".
Eine unbequeme Wahrheit (Davis Guggenheim) - 93 min
Der Dokumentarfilm beinhaltet einen Mitschnitt aus einer Mulitmedia-Präsentation von Al Gore zum Thema Globale Erderwärmung und Folgen des Klimawandels. Es handelt sich um einen eindringlichen Appell. Mehr zu "Eine unbequeme Wahrheit".
Ein Tag im September (Kevin MacDonald) - 94 min
Schockierende Ereignisse überschatteten 1972 die Olympischen Spiele in München. Eine Dokumentation über die Geiselnahme und das Massaker von 11 israelischen Sportlern durch palästinensische Terroristen. 1999 mit einem "Oscar" als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Mehr zu "Ein Tag im September".
Man on Wire (James Marsh) - 90 min
James Marsh formt aus diesem historischen Drahtseilakt einen spannenden Abenteuerdokumentarfilm mit viel Nervenkitzel - Chronik eines mutigen Lufttanzes und Porträt eines charismatischen Träumers zugleich. Mehr zu "Man on Wire".
Mirikitanis Katzen (Linda Hattendorf) - 74 min
Ein Schicksal, das tief berührt und von den wahren Verlusten in Kriegszeiten erzählt - das hat die New Yorker Dokumentarfilmerin Linda Hattendorf 2001 gefunden und musste dafür nur mit ihrer Videokamera um die Ecke ihres Apartments in Soho gehen. Mehr zu "Mirikitanis Katzen".
Nomaden der Lüfte (Jacques Perrin) - 92 min
Der französische Regisseur und Produzent bereiste mit seiner Crew 25 Länder und folgte mit Hilfe neuester Flugtechnik 44 Vogelarten aus allen Erdteilen auf ihrem Weg von einem Pol zum anderen. In freier Wildbahn entstanden dabei Aufnahmen von einer Anmut und Schönheit, die so noch nie zu sehen waren. Mehr zu "Nomaden der Lüfte".
Ins gelobte Land (Mark Jonathan Harris) - 114 min
Das Leid europäischer Juden war mit der Befreiung aus den NS-Konzentrationslagern nicht beendet. Ein bewegender Bericht über den "langen Heimweg" nach Israel der rund 300.000 Überlebenden der Konzentrationslager. 1998 mit einem Oscar ausgezeichnet. Mehr zu "Ins gelobte Land".
Koyaanisqatsi (Godfrey Reggio) - 87 min
Musikalisch anspruchsvoll und mit phantastischen Kamerafahrten, Montagen und Zeitrafferaufnahmen erzählt Godfrey Reggio die Geschichte unserer Natur und warnt vor der Zerstörung durch die Industriegesellschaft. Die Dokumentation kommt ganz ohne Dialoge aus und lebt von beeindruckenden Bildern dieser Erde. Mehr zu "Koyaanisqatsi".
Tarnation (Jonathan Caouette) - 91 min
Mit einem Budget von gerade einmal 200 Dollar und einem simplen Apple-Computer mit der Standard-Software iMovies hat Jonathan Caouette einen experimentellen Dokumentarfilm produziert, der zum Festival-Hit avancierte und mit Preisen überhäuft wurde. Er stellt 19 Jahre seines Lebens dar - eine erschütternde Geschichte über eine Kindheit und eine Jugend voller Schmerzen und Missbrauch. Mehr zu "Tarnation".
Workingman´s Death (Michael Glawogger) - 126 min
Eine bildgewaltige Dokumentation über körperliche Schwerstarbeit im 21. Jahrhundert. Der fiebrige Soundtrack des Jazz-Musikers John Zorn macht diese Verfilmung zu einem expressiven Kunstwerk. Mehr zu "Workingman´s Death".
Drama
Apocalypse now (Francis Ford Coppola) - 153 min
Captain Willard erhält den Auftrag, den abtrünnigen Colonel Kurtz, der sich im Dschungel Kambodschas sein eigenes Reich aufgebaut hat, zu töten. Der Weg durch den Dschungel an Bord eines Patrouillenboots wird für die ihn und seine Männer zu einem Horrortrip, der die Abgründe der menschlichen Seele und die Sinnlosigkeit dieses Kriegs deutlich macht. Mehr zu "Apocalypse now".
Casablanca (Michael Curtiz) - 102 min
Humphrey Bogart als Rick Blaine ist ein tougher Zyniker, hart geworden durch die Schicksalsschläge seines Lebens. Erst die zufällige Begegnung mit Lisa Lund, einer Liebe aus früherer Zeit, lässt ihn wieder an seine Ideale glauben und dafür eintreten. Mehr zu "Casablanca".
Cinema Paradiso (Giuseppe Tornatore) - 120 min
Der Film erzählt die Geschichte der Bewohner eines kleinen Dorfes auf Sizilien und ihres Kinos von den 1940er Jahren bis heute.
Cinema Paradiso ist eine wunderschöne Liebeserklärung an das Kino, doch es ist auch eine traurige Reflektion einer Zeit, in der das Fernsehen noch nicht den Alltag bestimmte. Mehr zu "Cinema Paradiso".
Das Boot (Wolfgang Petersen) - 149 min
Das Boot erzählt die Gesichte eines deutschen U-Boots auf Feindfahrt im 2. Weltkrieg. Wochen auf oder unter See in klaustrophobischer Enge und nervenaufreibender Routine werden unterbrochen vom Angriff auf einen alliierten Konvoi, den Angriffen britischer Zerstörer und Flugzeuge und den gewaltigen Stürmen im Atlantik. Mehr zu "Das Boot".
Das Fest (Thomas Vinterberg) - 105 min
Am 60. Geburtstag eines Patriarchen trifft sich die Familie in einem Landgasthof. Die Harmonie der Feier wird gestört, als der älteste Sohn seinen Vater des Kindsmißbrauchs anklagt und bezichtigt, seine Zwillingsschwester dadurch in den Tod getrieben zu haben. Mehr zu "Das Fest".
Das Leben der anderen (Florian Henckel von Donnersmarck) - 137 min
Das Drama stellt den Staatssicherheits-Apparat der DDR und die Kulturszene Ost-Berlins in den Mittelpunkt und streift außerdem die Geschichte des Landes.
Ein Stasi-Offizier gerät durch die Bespitzelung eines Künstlerpaars in Gewissenskonflikte. Spannendes Drama mit eindrucksvoller Besetzung, das vor allem durch die Beschreibung der Einschüchterungs- und Bespitzelungsmechanismen dieses Staates besticht. Mehr zu "Das Leben der anderen".
Das Leben ist schön (Roberto Benigni) - 116 min
Ende der 30er Jahre wird der jung verheiratete Jude Guido mit seinem Sohn ins KZ deportiert, seine nichtjüdische Frau geht ins Frauenlager. Bis zum bitteren Ende versucht der Mann seinen Sohn vor der Realität zu schützen, indem er ihm das KZ als Spiel darstellt. Mehr zu "Das Leben ist schön".
Der Elefantenmensch (David Lynch) - 123 min
David Lynchs Schwarzweißfilm beweist, dass die Menschlichkeit klassischer Horrorfilme noch wirkungsvoll auf die Leinwand gebracht werden kann und zu fesseln vermag. Dieser leise Film, der auf den authentischen Fall der grässlichsten menschlichen Deformation zurückgeht, die jemals bekannt geworden ist, ist in positivstem Sinne "unmodern" und verdient größte Aufmerksamkeit. Mehr zu "Der Elefantenmensch".
Der Pianist (Roman Polanski) - 149 min
Der Pianist ist ein Holocaust-Drama nach der Autobiografie "Der Pianist. Mein wunderbares Überleben" des polnischen Komponisten und Pianisten Wladyslaw Szpilman. Mehr zu "Der Pianist".
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (Philip Kaufman) - 172 min
Prag, Mitte der sechziger Jahre. Der Arzt Tomas und seine Freundin Sabina leben in einer recht lockeren Beziehung zusammen, beide pflegen ihre zahlreichen Affären. Kompliziert wird die Situation, als sich ein Mädchen aus der Provinz in Tomas verliebt und ihm bis in die Hauptstadt folgt. Doch die politischen Unruhen des "Prager Frühlings" verändern das Leben der drei von Grund auf. Mehr zu "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins".
Die Verurteilten (Frank Darabont) - 142 min
Der Bankdirektor Andy Dufresne wird wegen eines Doppelmordes zu lebenslanger Haft verurteilt, verschafft sich im Gefängnis durch konsequenten Optimismus Respekt und kann nach 20 Jahren fliehen und dem verbrecherischen Gefängnisdirektor das Handwerk legen. Mehr zu "Die Verurteilten".
Doktor Schiwago (David Lean) - 197 min
Über Macht und Liebe, über Herrschaft und Freiheit in den Wirren der Revolution. Ein Kunstwerk David Leans mit überwältigenden Bildern von der Weite der Landschaft und mit fünf Oscars ausgezeichnet - nach dem Roman von Boris Leonidowitsch Pasternak. Mehr zu "Doktor Schiwago".
Es war einmal in Amerika (Sergio Leone) - 218 min
Der letzte Film von Sergio Leone erzählt in drei ineinander verwobenen Zeitabschnitten die Geschichte der Freunde Noodles und Max, die im New York der zwanziger Jahre eine Gangsterkarriere starten und zu einflussreichen Unterweltbossen aufsteigen. Mehr zu "Es war einmal in Amerika".
Fahrraddiebe (Vittorio De Sica) - 88 min
Antonio ist dringend auf sein Fahrrad angewiesen, um seine Arbeit ausführen zu können – um so größer ist seine Verzweiflung, als es gestohlen wird. Gemeinsam mit seinem kleinen Sohn macht er sich auf die Suche und durchforstet dabei erfolglos halb Rom. Mehr zu "Fahrraddiebe".
Hotel Ruanda (Terry George) - 122 min
Hotel Ruanda ist ein Spielfilm von Terry George über den Völkermord der Hutu an den Tutsi in Ruanda. Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Paul Rusesabagina, der über 1200 Menschen vor dem sicheren Tod rettete. Mehr zu "Hotel Ruanda".
Im Westen nichts neues (Lewis Milestone) - 135 min
Paul Bäumer meldet sich zusammen mit seinen Klassenkameraden an die Westfront. Die halbwüchsigen Oberschüler werden zunächst von ihrem sadistischen Ausbilder Himmelstoß in entwürdigender Weise gedrillt, bevor sie aufs Feld abkommandiert werden. Dort weicht die Kriegsbegeisterung schnell allgemeiner Ernüchterung, als die Freunde einer nach dem anderen den Tod finden. Mehr zu "Im Westen nichts neues".
The Killing Fields (Roland Joffé) - 141 min
In unvergesslichen Bildern schildert Roland Joffé in seinem ebenso realistischen wie detailgenauen Erstlingsfilm das Leiden während der kambodschanischen Schreckensherrschaft der Roten Khmer, der drei Millionen Menschen zum Opfer fielen. Mehr zu "The Killing Fields".
Lost in Translation ( Sofia Coppola) - 102 min
Bob Harris ist Schauspieler, Mitte 50 und hat seine besten Rollen bereits hinter sich. Gerade in Tokio angekommen, soll er in einem 2-Millionen-Dollar-Werbespot für einen japanischen Whisky mitwirken. Durch den Jetlag einerseits, vor allem aber durch seine Midlifecrisis andererseits fühlt sich Bob niedergeschlagen und in der neuen Umgebung und Kultur ziemlich verloren. Mehr zu "Lost in Translation".
Magnolia (Paul Thomas Anderson) - 193 min
Genialer Reigen über einen Tag aus dem Leben von 9 Personen aus dem San Fernando Valley. Nach dem Motto "Wir können die Vergangenheit zwar abschütteln, sie aber schüttelt uns nicht ab" müssen sich die einzelnen Charaktere mit familiären Konflikten, Reue und Aussöhnung auseinandersetzen. Ein genial inszeniertes und gespieltes Werk ohne Kitsch und Pathos. Mehr zu "Magnolia".
Panzerkreuzer Potemkin (Sergej M. Eisenstein) - 75 min
Der Film von 1925 wird seit 70 Jahren immer wieder als einer der besten Filme überhaupt genannt. Es geht um die Revolution von 1905, verdichtet auf wenige Begebenheiten im Hafen von Odessa: die Meuterei auf dem Panzerkreuzer, die Demonstration der Bevölkerung und das Massaker auf der Hafentreppe - eine der berühmtesten Szenen der Filmgeschichte überhaupt. Mehr zu "Panzerkreuzer Potemkin".
Smoke (Wayne Wang) - 105 min
Ein Schriftsteller, seit dem Tod seiner Frau von Depressionen geplagt, lernt wieder schreiben durch die Begenung mit einem jugendlichen Herumtreiber, der auf der Flucht vor Gangstern ist, denen er Geld gestohlen hat. Er vermittelt dem Jungen einen Job bei einem befreundeten Tabakhändler, wo der Unglückliche versehentlich eine Ladung kubanischer Zigarren ruiniert. Der Junge wie sein Arbeitgeber geraten durch komplizierte Familienverhältnisse in abenteuerliche Verwicklungen. Mehr zu "Smoke".
Trainspotting (Danny Boyle) - 95 min
Dramaturgisch unkonventionell und rasant in Szene gesetzte Realgroteske über den Alltag von einigen schottischen Drogen-Junkies. Ohne zu moralisieren gelingt dem Film die schwierige Verknüpfung vom Aufzeigen eines Lebensgefühls und seinem immanenten Umgang damit zwischen Spaß und Abscheu gnadenlos authentisch. Mehr zu "Trainspotting".
Fantasy
Alice im Wunderland (Tim Burton) - 108 min
Kreativkopf Tim Burton begab sich mit dem weißen Kaninchen auf eine visionäre Reise und lässt nun den Zuschauer an einem zauberhaften Kinoabenteuer und eigenwilligen Neuentwurf der klassischen Geschichte von Lewis Carroll teilhaben. Die 19jährige Alice flieht vor einer Zwangsverlobung zurück in die skurrile Unterwelt des verrückten Hutmachers, der geheimnisvollen Grinsekatze, dem weißen Kaninchen und mitten hinein in den Kampf zwischen roter und weißer Königin. Mehr zu "Alice im Wunderland".
Barbarella (Roger Vadim) - 98 min
Weltraumagentin Barbarella soll in der fernen Zukunft des Jahres 40.000 auf einem unbekannten Planeten einem Wissenschaftler eine Geheimwaffe abjagen. Auf ihrem Trip durch das All widerfahren Barbarella zahlreiche aufregende Abenteuer. Mehr zu "Barbarella".
Beetlejuice (Tim Burton) - 92 min
Ein junges Pärchen bleibt nach einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen Himmel und Hölle hängen und lebt unsichtbar in seinem gemütlichen Landhaus weiter, in das sich jedoch nach kurzer Zeit eine enerviernde neureiche New Yorker Familie einnistet. Die beiden Geister wagen den Abstieg zur Hölle, wo sie den Bio-Exorzisten Betelgeuse anheuern, der die ungebetenen Eindringlinge vertreiben soll. Mehr zu "Beetlejuice".
Die Braut des Prinzen (Rob Reiner) - 87 min
Keine Lust auf Opas langweilige Märchenbuchgeschichte hat der achtjährige Enkel - von der Prinzessin, die sich in den Stallburschen verknallt. Denkste. Es kommt ganz anders. Während Opa liest, wandeln sich die Worte zu Bildern, ein hinreißendes Filmmärchen entrollt sich auf der Leinwand. Mehr zu "Die Braut des Prinzen".
Die Erfindung des Verderbens (Karel Zeman) - 81 min
Professor Roch steht kurz vor der Vollendung seiner größten Erfindung: ein besonders brisanter Sprengstoff, einzig auf der Welt. Roch und sein Mitarbeiter werden entführt und auf eine Insel mitten in einem erloschenen Vulkan gebracht, wo sie für ihren Entführer arbeiten sollen. Dieser Klassiker von Altmeister Karel Zeman ist eine Mishcung aus Real- und Trickfilm und die aufregende Verfilmung von Jules Vernes Roman. Mehr zu "Die Erfindung des Verderbens".
Edward mit den Scherenhänden (Tim Burton) - 104 min
Ein von einem verstorbenen Erfinder zurückgelassener künstlicher Mensch, der statt mit Händen mit einer komplizierten Scheren-Konstruktion ausgerüstet ist, gerät in eine typische amerikanische Mittelschichts-Familie. Anfangs durch seine "Scheren"-Fertigkeit beliebt, wird er zum Ausgestoßenen, als er sich in die Tochter seiner Gast-Familie verliebt und seine Andersartigkeit Ängste auslöst. Mehr zu "Edward mit den Scherenhänden".
Excalibur (John Boorman) - 140 min
Aufwendige Verfilmung der mittelalterlichen Artus-Saga. Regisseur John Boorman fand faszinierende Bilder. Die in "Excalibur" vorkommende Beschwörung der mittelalterlichen Mystik ist die Reaktion auf eine gefühlskalte Welt. Mehr zu "Excalibur".
Fahrenheit 451 (François Truffaut) - 112 min
In einem utopischen Staat, in dem Bücher verboten sind, entdeckt ein Feuerwehrmann, der für die Vernichtung alles Geschriebenen zuständig ist, die Welt der Bücher. Denunziert und verfolgt, flieht er schließlich ins Land der Buchmenschen. Eine Parabel gegen totalitäre Regimes und Konformismus, die Kommunikationsstrukturen und ihre Begrenztheit thematisiert. Mehr zu "Fahrenheit 451".
Krabat (Marco Kreuzpaintner) - 120 min
Der 14-jährige Bettelknabe Krabat beginnt eine Lehre bei einem Müller. Dort lernt er nicht nur die Arbeit, sondern mit elf weiteren Müllersgefährten auch die Schwarze Kunst. Dieses Wissen können die Lehrlinge gut brauchen, denn bald müssen sie sich gegen einen bösen Zauberer zur Wehr setzen. Die Hilfe eines jungen Mädchens kommt dazu gerade recht. Mehr zu "Krabat".
Willow (Ron Howard) - 126 min
Der mutige kleine Zwerg Willow versucht, ein Baby zu retten, dem es bestimmt ist, eines Tages die Schreckensherrschaft der bösen Zauberin Bavmorda zu brechen. Er hat unzählige Abenteuer zu bestehen, auf seinem Weg trifft er edle Freunde und furchtbare Feinde. Ein phantasievoller, ebenso spannender wie witziger Streifen. Mehr zu "Willow".
Film Noir
Berüchtigt (Alfred Hitchcock) - 102 min
Hitchcock brauchte für seine Geschichte unbedingt einen McGuffin – einen Aufhänger, mit dem die Handlung ins Rollen kommen sollte. Uran in Weinflaschen, das zur Herstellung von Atombomben benötigt wurde, war für ihn genau der richtige Stoff. Ein Jahr vor dem Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima verwendete der Star-Regisseur dieses bislang streng geheim gehaltene Thema für seinen neuen Film Notorious und zog damit das Interesse des FBI auf sich, das ihn wegen Spionageverdachts über drei Monate lang beobachten ließ. Mehr zu "Berüchtigt".
Der dritte Mann (Carol Weed) - 99 min
Der junge US-Schriftsteller Martins kommt in die Drei-Mächte-Stadt, um seinen Freund Harry Lime zu besuchen, von dem er seit geraumer Zeit nichts mehr gehört hat und der angeblich gerade bei einem Straßenbahnunglück ums Leben gekommen sein soll. Im Zuge seiner Recherchen muss Martin erfahren, dass Lime in Wirklichkeit noch sehr lebendig und in unsaubere Geschäfte verwickelt ist. Die Suche nach ihm löst dramatische Entwicklungen aus. Mehr zu "Der dritte Mann".
Der Fremde im Zug (Alfred Hitchcock) - 101min
Zwei ungleiche Auftragskiller in einer märchenhaften Altstadt. Die herausragende Inszenierung schafft eine skurrile Atmosphäre - zauberhaft und deprimierend zugleich. Ein Film, der sich aufgrund seiner Vielfalt nur schwer in ein Genre einordnen lässt. Mehr zu "Der Fremde im Zug".
Frau ohne Gewissen ( Billy Wilder) - 106 min
Dieser Klassiker der amerikanischen Schwarzen Serie war erst Billy Wilders dritte Arbeit als Regisseur. Das Drehbuch, von Wilder in Zusammenarbeit mit Krimi-Autor Raymond Chandler geschrieben, beruht auf einer Kurzgeschichte von James M. Cain, der sich seinerseits an einem berüchtigten Mordfall aus dem Jahre 1927 orientiert hatte, in dem eine Frau und deren Liebhaber ihren Mann umbrachten, um die Versicherungssumme zu kassieren. Mehr zu "Frau ohne Gewissen".
Gangster in Key Largo (John Huston) - 101 min
In einem Hotel in Key Largo in Florida terrorisiert eine Verbrecherbande den Hotelbesitzer und dessen Schwiegertochter. Die Gangster erschießen einen Deputy und bedrohen auch den gerade aus dem Krieg in Europa zurückgekehrten Major Frank McCloud. Der aufrechte, jedoch desillusionierte Amerikaner wird lieber von den anderen für einen Feigling gehalten, als sein Leben noch einmal für irgendwelche Werte oder Ideale aufs Spiel zu setzen, doch im entscheidenden Augenblick handelt er mutig und entschlossen. Mehr zu "Gangster in Key Largo".
Im Zeichen des Bösen (Orson Welles) - 97 min
1957 hatte Orson Welles in Jack Arnolds B-Western "DES TEUFELS LOHN" einen gewissenlosen Sheriff verkörpert und war dadurch zu diesem Film inspiriert worden. In Im Zeichen des Bösen weist seine Darstellung des diabolischen Polizeichefs deutliche Parallelen auf. Mehr zu "Im Zeichen des Bösen".
L.A. Confidential (Curtis Hanson) - 136 min
Los Angeles Anfang der 50er Jahre: Hinter der Glitzerfassade herrschen Betrug und Korruption, auch Politik und Polizei sind in kriminellen Machenschaften verstrickt. Nach einem spektakulären Mordfall ermitteln drei Anti-Helden im undurchsichtigen Sumpf des Verbrechens. Mehr zu "L.A. Confidential".
Maschinenpistolen (Raoul Walsh) - 114 min
In seinem erfolgreichen Comeback als großer Gangsterdarsteller spielt James Cagney einen psychopathischen, mutterfixierten Räuber und Killer, der, von der Polizei eingekreist, auf einen Gastank flüchtet und sich in einem Anfall von Wahnsinn selbst in die Luft jagt. Raoul Walshs strenge Regie, eine interessante Story und natürlich Cagneys überzeugende Darstellungsweise sind die Elemente, die hier ein Meisterwerk des "Film Noir" entstehen ließen. Mehr zu "Maschinenpistolen".
Reporter des Satans (Billy Wilder) - 100 min
Die Geschichte eines skrupellosen Reporters, der die Rettung eines in einem Schacht eingeschlossenen Grubenarbeiters verzögert, um eine große Story daraus machen zu können und dadurch schließlich dessen Tod verursacht, ist eine ätzende Abrechnung sowohl mit dem Sensationsjournalismus als auch mit der Sensationsgier der Leser bzw. der Zuschauer. Mehr zu "Reporter des Satans".
Tote schlafen fest (Howard Hawks) - 113 min
Mit "Tote schlafen fest" gelang Howard Hawks ein Meisterwerk der Filmgeschichte. Die Verfilmung des berühmten Kriminalromans von Raymond Chandler schildert präzise ein gesellschaftliches Milieu, in dem Lüge und Korruption bestimmend sind. Um sich zu behaupten, muss der Detektiv ähnliche Mittel anwenden wie seine Gegenspieler. Hawks ist es glänzend gelungen, den Dschungel des Verbrechens dicht und in zwanghaften Abläufen darzustellen; seine Regie konzentriert sich so sehr darauf, dass die Aufklärung des Falls, in seinen kriminalistischen Verästelungen ohnehin nicht ganz durchschaubar, bewusst als zweitrangig behandelt wird. Mehr zu "Tote schlafen fest".
Tote tragen keine Karos (Carl Reiner) - 88 min
Steve Martin und die Stars der 30er- und 40er-Jahre in einem Film! Gibt es nicht? Doch! In dieser Hommage an die Krimiklassiker des Film noir wird Detektiv Rigby Reardon von der attraktiven Juliet angeheuert und telefoniert während der Ermittlung mit Bogey oder flirtet mit Ingrid Bergman…Zitiert werden berühmte Filme wie "Tote schlafen fest" (1946), "Frau ohne Gewissen" (1944) oder "Sprung in den Tod" ('49). Mehr zu "Tote tragen keine Karos".
Komödie
Besser geht´s nicht (James L. Brooks) - 138 min
Über einen Misanthropen, dessen gutes Herz erst noch freigelegt werden muss… eine charmante Mischung aus Komödie und Drama mit romantischen Zügen und tiefgründigen Dialogen. Mehr zu "Besser geht´s nicht".
Brazil (Terry Gilliam) - 130 min
Ein satirisches Meisterwerk über einen totalitären Überwachungsstaat in einem
düsteren Zukunftsszenario. Die Fülle der Themen mit Witz, Originalität und
unerwarteten Wendungen, die kafkaeske Atmosphäre, beeindruckende
Bilder sowie eine großartige Besetzung zeichen dieses Werk aus. Mehr zu "Brazil".
Brügge sehen… und sterben? (Martin McDonagh) - 107 min
Zwei ungleiche Auftragskiller in einer märchenhaften Altstadt. Die herausragende Inszenierung schafft eine skurrile Atmosphäre - zauberhaft und deprimierend zugleich. Ein Film, der sich aufgrund seiner Vielfalt nur schwer in ein Genre einordnen lässt. Mehr zu "Brügge sehen… und sterben?".
Catch me if you can (Steven Spielberg) - 140 min
Eine spannende und unterhaltsame Gaunerkomödie mit Leonardo DiCaprio und Tom Hanks, sowie einer passenden musikalischen Unterlegung. Mehr zu "Catch me if you can".
Der Partyschreck (Blake Edwards) - 99 min
Überzeugende One-Man Show in der Peter Sellers als naiver, liebenswerter Chaot brilliert. Slapstick-Comedy war nur selten besser, das Richtige für einen lustigen, anspruchsfreien Abend. Mehr zu "Der Partyschreck".
Drei Chinesen mit dem Kontrabass (Klaus Krämer) - 88 min
Ein Low-Budget-Film, umwerfend komisch und mit tollen Inszenierungen sowie überzeugenden schauspielerischen Leistungen. Mehr zu "Drei Chinesen mit dem Kontrabass".
Einer flog über das Kuckucksnest (Milos Forman) - 133 min
Selten passen Drama und Humor so perfekt zusammen - ein durch außergewöhnliche schauspielerische Leistung Jack Nicholsons geprägtes Meisterwerk, das mit fünf "Oscars" ausgezeichnet wurde. Mehr zu "Einer flog uber das Kuckucksnest".
Homer und Eddie (Andrei Konchalovsky) - 100 min
Verfilmung über eine kaputte Gesellschaft, in der es keine Hilfe und kein Verständnis für Außenseiter gibt - tieftraurig und zum Brüllen komisch zugleich. Mehr zu "Homer und Eddie".
Indien (Paul Harather) - 90 min
Eine unterhaltsame Mischung aus Heimatfilm, Roadmovie und Märchen, in der die Bedeutung von Toleranz, Freundschaft und Tod thematisiert wird. Mehr zu "Indien".
Lang lebe Ned Devine! (Kirk Jones) - 91 min
Über Freundschaft und Solidarität - ein turbulenter und unterhaltsamer Film mit skurrilen Figuren und originellen Einfällen. Mehr zu "Lang lebe Ned Devine!".
Manhattan Murder Mystery (Woody Allen) - 104 min
Thriller, Krimi und Komödie vereint in einem Woody Allen Werk - wie immer turbulent und mit viel Wortwitz. Mehr zu "Manhattan Murder Mystery".
Schwarze Katze weißer Kater (Emir Kusturica) - 123 min
Das Leben und Treiben der Zigeuner am Rande der Donau in einer romantischen Komödie mit witzigen Einfällen, dazu kraftvolle Musik. Mehr zu "Schwarze Katze weißer Kater".
Sterben für Anfänger (Frank Oz) - 91 min
Die ganze Handlung findet auf engstem Raum statt, dennoch jagt eine schräge Situationen die andere und alles geschieht gleichzeitig, sodass ein belustigendes Feuerwerk aus schrägen Szenen und Klamauk entsteht. Mehr zu "Sterben für Anfänger".
The Cooler (Wayne Kramer) - 102 min
Ein tragischer Gangsterfilm mit manch skurillen Szenen und einer Prise Melancholie - eine gelungene Genremischung mit Alec Baldwin, für einen zwar unspektakulären, aber entspannten und gelungenen Abend. Mehr zu "The Cooler".
O Brother, where art thou? (Ethan Coen, Joel Coen) - 102 min
Herrlich skurril - eine Odysee, in der sich drei Kettensträflinge auf der Flucht im Mississippi-Land befinden und sich vor laufenden Missgeschicken und kuriosen Begegnung nicht retten können. Albern aber wunderbar unterhaltend, mit stimmungsvoll eingefangenen Bildern und einem tollen Soundtrack, nicht zu Vergessen die interessante Besetzung. Mehr zu "O Brother, where art thou?".
Ödipussi (Vicco von Bülow) - 88 min
Eine bis ins Detail ausgefeilte, mit guten Beobachtungen und originellen Einfällen gespickte Komödie - eine Satire über Spießer und Muttersöhnchen. Das feine Sprachgefühl Loriots ist auch hier besonders ausgeprägt. Mehr zu "Ödipussi".
Verbrechen und andere Kleinigkeiten (Woody Allen) - 107 min
Vielseitige und intelligente Komödie über Schuld und Sühne. Wie kein Zweiter versteht Woody Allen es, komische Situationen mit ernsten Gedanken und tragischen Entwicklungen zu verknüpfen. Mehr zu "Verbrechen und andere Kleinigkeiten".
Wer früher stirbt ist länger tot (Marcus H. Rosenmüller) - 105 min
Der katholische Volksglauben wird in dieser bayerischen Komödie aufs Korn genommen. Christian Lerch (Autor) ist es gelungen, mit vielen unverbrauchten Klamauk-Einfällen aus einem originellen Plot eine tragikomische, unterhaltsame Handlung zu entwickeln. Mehr zu "Wer früher stirbt ist länger tot".
Willkommen bei den Sch´tis (Dany Boon) - 106 min
Eine besonders fröhliche Komödie, die trotz Verzicht auf atemberaubende Szenen, Special Effects und Starbesetzung durchaus überzeugt. Ohne Zweifel das Richtige für einen unterhaltsamen, gelungenen Abend. Mehr zu "Willkommen bei den Sch´tis".
Wonder Boys (Curtis Hanson) - 112 min
Ein halb zynisches, halb melancholisches Gefühlsspektakel über einen Schriftsteller (Michael Douglas), der augenscheinlich nicht mehr alle Tassen im Schrank hat - angenehm und entspannt. Mehr zu "Wonder Boys".
Krimi
Adel verpflichtet (Robert Hamer) - 106 min
Louis Mazzini, der zehnte Herzog von Chalfont, soll wegen Mordes an dem Ehemann seiner früheren Geliebten hingerichtet werden. Doch in diesem Falle ist er unschuldig, denn der Mann hat sich selbst das Leben genommen. Aber Louis hat die gesamte Verwandtschaft seiner Mutter ermordet, um sich dafür zu rächen, dass seine Mutter einst von ihrer Familie verstoßen wurde. Die Polizei weiß nichts darüber, und nachdem sich herausgestellt hat, dass er unschuldig an dem Tod von Sibillas Mann ist, wird er freigelassen. Doch leider hat er seine Memoiren im Gefängnis vergessen. Mehr zu "Adel verpflichtet".
Anatomie eines Mordes (Otto Preminger) - 149 min
Lieutenant Manion hat den Barbesitzer Quill ermordet, da dieser angeblich Manions Frau Laura vergewaltigt haben soll. Vor Gericht wird er von Rechtsanwalt Paul Biegler verteidigt. Biegler plädiert wegen Unzurechnungsfähigkeit auf Freispruch; sein Mandant hätte angeblich im Affekt gehandelt. Obwohl viele Beweise gegen diese Behauptung sprechen, gelingt es dem ausgekochten Juristen, den Richter auf seine Seite zu ziehen und den Prozess zu gewinnen. Mehr zu "Anatomie eines Mordes".
Chinatown (Roman Polanski) - 131 min
Der Chef der Wasserwerke von Los Angeles wird tot aus einem Kanalsystem gefischt. Für den Privatdetektiv J. J. Gittes ist dies der Auftakt für seine Nachforschungen, die ihm bald die Bekanntschaft der Witwe des Opfers einbringen. Durch sie gerät er nach und nach in ein kaum entwirrbares Netz von Intrigen, Gewalt und Perversion. Mehr zu "Chinatown".
Das Fenster zum Hof (Alfred Hitchcock) - 112 min
Nach einem Unfall ist der Sensationsfotograf Jeffries an den Rollstuhl gefesselt. Ihm bleibt als alltägliche Beschäftigung nur der Blick aus dem Fenster in einen Hinterhof. Als ein von ihm beobachteter Mann sich seltsam zu verhalten beginnt, keimt bei Jeffries der Verdacht auf, ein Mord könnte geschehen sein. Mehr zu "Das Fenster zum Hof".
Der unsichtbare Dritte (Alfred Hitchcock) - 136 min
Der New Yorker Werbefachmann Roger Thornhill wird für den US-Spion George Kaplan gehalten und im Auftrag des feindlichen Agenten Phillip Vandamm entführt. Als der ahnungslose Roger sich weigert, etwas zu gestehen, wird er mit Alkohol voll gepumpt, um auf einer abschüssigen Straße im Auto zu "verunglücken". Mehr zu "Der unsichtbare Dritte".
Die Spur des Falken (John Huston) - 96 min
Als "bester Detektivfilm, der je gedreht wurde" gilt die erste Regie-Arbeit des jungen John Huston auch heute noch. In seinem 42. Film brilliert Humphrey Bogart in der Rolle des hartgesottenen, zynischen Privatdetektivs Sam Spade, der bei der labyrinthischen Suche nach einer kostbaren antiken Figur, dem Malteser Falken, einer Reihe zwielichtiger Gestalten begegnet. Mehr zu "Die Spur des Falken".
Die üblichen Verdächtigen (Bryan Singer) - 112 min
In Los Angeles verhört ein Polizist den letzten Überlebenden eines Kriminellenquintetts, das im Kittchen den Plan zu einem Millionencoup schmiedete. Bei der Durchführung dämmerte es den Partnern allmählich, daß sie dabei nur Werkzeuge eines unerkannt aus dem Hintergrund operierenden Drahtziehers sind. Wie in einem Puzzle wird in Rückblenden stückweise ein mörderisches Katz- und Mausspiel sichtbar, aber als der mysteriöse Boß greifbar scheint, ist es zu spät. Mehr zu "Die üblichen Verdächtigen".
In der Hitze der Nacht (Norman Jewison) - 109 min
In einer kleinen Stadt in Mississippi geschieht ein Mord; das Opfer ist ein auswärtiger Unternehmer. Übereifrig verhaftet Hilfssheriff Sam Wood einen gut gekleideten Schwarzen, den er wartend am Bahnhof findet und der sich, zum Ärger des arroganten, ständig Kaugummi kauenden Sheriffs Gillespie, als Virgil Tibbs, hochrangiger Polizeioffizier aus Philadelphia, herausstellt. Tibbs bietet dem widerstrebenden Gillespie seine Hilfe bei der Aufklärung des Falles an, und allmählich kommt es zwischen beiden Männern zu einer Annäherung. Mehr zu "In der Hitze der Nacht".
Sieben (David Fincher) - 117 min
Ein alter, kurz vor der Pensionierung stehender Cop und sein junger Nachfolger jagen einen Serienkiller, der seine Opfer nach dem Schema der sieben Todsünden auf perfide Weise umbringt. Mehr zu "Sieben".
Thomas Crown ist nicht zu fassen (Norman Jewison) - 102 min
Mit einem raffiniert ausgeklügelten Plan gelingt es dem Geschäftsmann Thomas Crown und seinen Komplizen, bei einem Banküberfall 2, 6 Mio. Dollar zu erbeuten. Die Polizei tappt im Dunkeln, während Crown das Geld auf einer Schweizer Bank deponiert. Die geschädigte Versicherung setzt unterdessen die ehrgeizige und attraktive Detektivin Vicky Anderson auf den Fall an. Bald hat sie Crown in Verdacht, und zwischen beiden entspinnt sich ein Katz- und Maus-Spiel, in dem es nicht nur um ein geistiges Kräftemessen, sondern auch um erotische Anziehung geht. Mehr zu "Thomas Crown ist nicht zu fassen".
The Untouchables - Die Unbestechlichen (Brian de Palma) - 119 min
Bundespolizist Elliott Ness ist nach Chicago gekommen, um den Unterweltboss Al Capone hinter Gitter zu bringen. Er tut sich mit einem irischen Cop, einem italienischen Detektiv und einem Finanzexperten aus New York zusammen, um Capone wegen Steuerhinterziehung zu verhaften. Wegen ihrer Unbestechlichkeit haben die vier bald den Spitznamen »Untouchables« weg, und Capone gerät mächtig ins Schwitzen. Mehr zu "The Untouchables".
Vertigo - Aus dem Reich der Toten (Alfred Hitchcock) - 130 min
Der Ex-Polizist Scottie soll die scheinbar selbstmordgefährdete Madelaine überwachen. Ihren Sturz von einem Kirchturm kann er aber wegen seiner Höhenangst nicht verhindern. Monate später muss er durch die Begegnung mit einer Frau, die der Toten täuschend ähnlich sieht, feststellen, dass er nur das Opfer einer raffiniert eingefädelten Täuschungsaktion war. Mehr zu "Vertigo".
Without a Clue (Thom Erberhardt) - 106 min
Sherlock Holmes mit Rollentausch: In diesem Film ist Dr. Watson der eigentliche Meisterdetektiv, und Holmes ein engagierter Schauspieler. Doch der Schauspieler ist ein Trinker, der Watson mehr und mehr auf den Geist geht, daher versucht er, die Fälle alleine zu lösen. Dies klappt allerdings nicht so, wie er sich das vorgestellt hat. Mehr zu "Without a Clue".
Zeugin der Anklage (Billy Wilder) - 114 min
Als eine reiche Witwe ermordet aufgefunden wird, gerät ihr verheirateter Verehrer Leonard Vole unter Verdacht. Der herzkranke Sir Wilfrid, als Anwalt ein gerissener Fuchs, nimmt sich der Sache an. Voles einzige Hoffnung auf Freispruch ruht auf der Aussage seiner Frau Christine. Aber sein sicheres Alibi wird erschüttert, als sie einige schockierende Geheimnisse über sich selbst enthüllt. Mehr zu "Zeugin der Anklage".
SciFi
2001 – Odyssee im Weltraum (Stanley Kubrick) - 148 min
Kaum ein anderer Film setzte im Science-Fiction-Genre solch revolutionäre Maßstäbe wie Stanley Kubricks utopisches Meisterwerk 2001, dessen verblüffende Tricktechnik alles bisher da gewesene in den Schatten stellte und noch heute den Zuschauer in seinen Bann zieht. Mehr zu "2001 – Odyssee im Weltraum".
Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (Ridley Scott) - 116 min
Perfekt gemachter Science-Fiction-Thriller um sieben Menschen, die in der klaustrophoben Atmosphäre ihres Raumschiffes von einem unheimlichen Wesen bedroht werden. Mehr zu "Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt".
Blade Runner (Ridley Scott) - 117 min
Los Angeles im Jahre 2019. Ein desillusionierter Ex-Polizist erhält den Auftrag, eine Gruppe von flüchtigen Replikanten zu eliminieren. Es handelt sich dabei um eine hochentwickelte Roboter-Spezies, die zur Kolonisation auf anderen Planeten eingesetzt wurde, durch einen Konstruktionsfehler jedoch eine Revolte angezettelt hatte. In den Straßenschluchten der Millionenstadt kommt es zu einer gnadenlosen Verfolgungsjagd. Mehr zu "Blade Runner".
Clockwork Orange (Stanley Kubrick) - 137 min
Mit Uhrwerk Orange gelang Regisseur Kubrick ein weiterer intellektueller Weitwurf: eine hintergründige Abrechnung mit Gewalt und Brutalität einerseits und medizinischen und politischen Manipulationsversuchen andererseits. Mehr zu "Clockwork Orange".
Das Ding aus einer anderen Welt (Howard Hawks) - 87 min
In der Eiswüste des Nordpols entdeckt eine Gruppe von Wissenschaftlern nicht nur die Reste eines abgestürzten extraterrestrischen Raumschiffes, sondern auch ein unbekanntes Lebewesen, das in einem Eisblock eingeschlossen ist. Kaum mit dem Fund in der Forschungsstation angelangt, bricht die Kreatur aus und zieht mordend durch das weit verzweigte Korridorsystem des Labors, um am Ende des Films mit ungelenken Schritten seiner Vernichtung entgegenzumarschieren. Mehr zu "Das Ding aus einer anderen Welt".
Das Dorf der Verdammten (Wolf Rilla) - 77 min
Eine der ungewöhnlichsten und unheimlichsten Science-Fiction Streifen der frühen 1960er-Jahre, der bereits in vielen Sequenzen eine starke Tendenz zum Horrorfilm aufweist. Mehr zu "Das Dorf der Verdammten".
District 9 (Neill Blomkamp) - 122 min
Basierend auf Blokamps Kurzfilm "Alive in Joburg" entstand mit einem überschaubaren Budget von 30 Mio. Dollar ein wegweisender Science-Fiction-Film mit verblüffend genialen Effekten, der sich bei Klassikern von Paul Verhoeven und David Cronenberg bedient, aber doch sehr überzeugend eigene Wege beschreitet. Der Film funktioniert als menschliches Drama ebenso wie als soziopolitische Satire und als prickelnder Survivalthriller, in dem Mensch und Alien zusammenfinden müssen, um höhere Gewalten zu besiegen. Mehr zu "District 9".
Donnie Darko (Richard Kelly) - 122 min
Richard Kelly kombiniert in seinem Debüt-Film mehrere Genres. So enthält der Film komödiantische Elemente, Zeitreise-Elemente und den dämonischen Hasen sowie die morbide Bebilderung (Horror), ist aber keineswegs ein Teenie-Horrorfilm. Mehr zu "Donnie Darko".
Frankenstein (James Whale) - 71 min
Für weniger als 250.000 Dollar wurde Frankenstein gedreht, um mit seinen 12 Mio. Dollar Einspielsumme (bis zum Jahr 1955) an der Kinokasse Furore zu machen. Zu einer der berühmtesten Masken der Filmgeschichte avancierte die Gestaltung des Monsters. Karloff musste sich jedesmal einer vierstündigen Schminkprozedur aussetzen, um dann mit den jeweils 6 kg schweren Riesenschuhen durch das Set zu stapfen. Mehr zu "Frankenstein".
Galaxy Quest (Dean Parisot) - 137 min
Vier Jahre lang reiste die heldenhafte Crew des Raumschiffs NSEA Protector – bestehend aus Commander Peter Quincy Taggart, Lt. Tawny Madison und Dr. Lazarus – in gefährlicher Mission durch den Weltraum ... bis ihre Serie abgesetzt wurde. Achtzehn Jahre danach sind die Schauspieler ausgebrannte Wracks. Nach all den Jahren können sie sich kaum noch ausstehen und kriegen sich ständig in die Haare. Doch dann tauchen echte Außerirdische auf, die sich selbst die Therminaer nennen, und entführen die "Crew" auf ein richtiges Raumschiff. Mehr zu "Galaxy Quest".
Mars Attacks! (Tim Burton) - 106 min
Mit einem riesengroßen Staraufgebot rekonstruiert Regisseur Tim Burton nahezu alle bekannten Science-Fiction- Mythen der Filmgeschichte. Aber Mars Attacks! erzählt keine heroische Geschichte. Deppen statt Helden prägen hier das Bild, und es ist wunderbar zu sehen, wie sich Burton an so ziemlich jedem Tabu und Mythos vergreift. Mehr zu "Mars Attacks!".
Metropolis (Fritz Lang) - 115 min
Ein Jahr harte Dreharbeit hatte der gebürtige Österreicher Fritz Lang (er starb 1967 im Alter von 85 Jahren in Hollywood) in sein Gesamtkunstwerk aus Filmarchitektur, Tricks, Dramaturgie, Licht investiert. Sein gewaltiges Klassenkampf-Epos von der alle Schranken überwindenden Liebe fasziniert auch heute noch als Utopie. Mehr zu "Metropolis".
Moderne Zeiten (Charles Chaplin) - 87 min
Charlie Chaplins letzter Stummfilm! Sein berühmter Charakter, der "Tramp", hadert sehr mit dem technischen Zeitalter. In allerlei Slapstick-Szenen werden z.B. Fliessbandarbeit, moderne Maschinen und der Leistungsdruck der Industriegesellschaft aufs Korn genommen - mit stark sozialkritischem Hintergrund. Mehr zu "Moderne Zeiten".
Vergiss mein nicht! (Michel Gondry) - 115 min
Nachdem Joel Barish erfahren hat, dass sich seine Freundin Clementine alle Erinnerungen an ihn aus ihrem Gedächtnis löschen hat lassen, beschließt er, sich dem gleichen Verfahren zu unterziehen. Allerdings wird ihm dabei bewusst dass er sie immer noch liebt, als seine Erinnerungen an sie immer weiter verblassen und er weiß nicht ob es schon zu spät ist, diesen Fehler zu korrigieren. Mehr zu "Vergiss mein nicht!".
Thriller
Barton Fink (Joel Coen, Ethan Coen) - 116 min
Die Coen-Brüder haben hier ein großartiges, schwarzhumoriges Werk geschaffen, das einen zu philosophischen Diskussionen mitnimmt und gleichzeitig ein Kuriosenkabinett sondergleichen bietet. Mehr zu "Barton Fink".
Chloe (Atom Egoyan) - 96 min
Ein knisternder Erotik-Thriller, abseits der ansonsten so eintönigen Hollywood-Romantik. Verlusterfahrungen und komplizierte, gestörte Beziehungsgeflechte drückt der Film mit viel Geschick und Feingefühl aus. Mehr zu "Chloe".
Der Maschinist (Brad Anderson) - 101 min
Ein ebenso fesselndes wie verstörendes Psychogramm eines Mannes, der Schuld auf sich geladen hat, dies zwar verdrängt, aber durch das Unterbewusstsein beinahe um den Verstand gebracht wird. Mehr zu "Der Maschinist".
Fargo (Ethan Coen, Joel Coen) - 97 min
Zwischen Komik und Horror, zwischen Heimeligkeit und Wildnis. Erst lacht man über den Schrecken, und dann bleibt einem das Lachen wieder im Halse stecken. Mehr zu "Fargo".
Fugitivas - Auf der Flucht (Miguel Hermoso) - 100 min
Ein packendes Road-Movie mit beeindruckenden Bildern von der spanischen Landschaft und musikalisch perfekt unterlegten Spannungsmomenten. Flamenco- und Gitarrenklänge begleiten die temporeichen Verfolgungsszenen. Mehr zu "Fugitivas - Auf der Flucht".
Gattaca (Andrew Niccol) - 101 min
Die Mischung aus spannendem Thriller, beklemmendem Science-Fiction-Drama und einer alarmierenden Zukunftsvision mit Ethan Hawke und Uma Thurman in der Hauptbesetzung erzeugt einen anspruchsvollen Unterhaltungswert. Mehr zu "Gattaca".
Gorky Park (Michael Apted) - 128 min
Kalter Krieg vom Feinsten. Der Film spricht auf mehreren Ebenen an: Eiskalte politische Thriller-Spannung, gut dosierte Action und eine glaubwürdige Liebesgeschichte. Alles perfekt verknüpft und äusserst attraktiv inszeniert.
Mehr zu "Gorky Park".
Killing Zoe (Roger Avary) - 96 min
ine groteske Gewaltorgie mit überzeugenden Darstellern, stilsicher inszeniert und aberwitzig. Mehr zu "Killing Zoe".
L.A. Confidential (Curtis Hanson) - 136 min
Erschreckend realistisch und nüchtern wirkt die Darstellung über grauenhafte Gewaltverbrechen. Drei grundverschiedene Cops raufen sich zusammen und versuchen die Verbrecher zu entlarven. Mehr zu "L.A. Confidential".
Lucky Number Slevin (Paul McGuigan) - 106 min
Zahlreiche überraschende Wendungen machen diesen originellen und temporeichen Gangsterfilm besonders unterhaltsam, erfordern allerdings hohe Aufmerksamkeit. Mehr zu "Lucky Number Slevin".
M - eine Stadt sucht einen Mörder (Fritz Lang) - 117 min n
Die Hilflosigkeit der Polizei kontrastiert mit der Macht der Unterwelt, die systematischen Ermittlungen mit der panischen Angst und der Massenhysterie in der Bevölkerung, deren falsche Anschuldigungen beinahe in Lynchmorden eskalieren. Mehr zu "M - eine Stadt sucht einen Mörder".
Marathon Man (John Schlesinger) - 125 min
Schlesinger kreiert schockierende Horror-Szenen und harte Gewaltdarstellung, die sich immer wieder gegenseitig abwechseln. Ein bemerkenswerter und durchgehend spannender Thriller, in dem das Flair der Großstädte New York und Paris sehr schön eingefangen ist. Mehr zu "Marathon Man".
Match Point ( Woody Allen) -123 min
Anfangs gibt "Match Point" sich als sarkastische Gesellschaftskomödie, dann als Kammerspiel, und schließlich als Thriller. Die Handlung überrascht immer wieder neu, und die differenzierten Charaktere werden überzeugend dargestellt. Mehr zu "Match Point".
Memento (Christopher Nolan) - 113 min
Eine tragische Geschichte, die chronologisch erzählt wird, jedoch rückwärts - ungewöhnlich aber kreativ umgesetzt. Spezialeffekte haben hier keinen Platz, stattdessen konzentriert sich Nolan ganz auf das intellektuelle Spiel mit Zeit und Wahrnehmung. Mehr zu "Memento".
Romeo is bleeding (Peter Medak) - 108 min
Die schwarze Komödie handelt von der Gier nach Geld und Sex, die mit einem Werteverfall und allgemeiner Orientierungslosigkeit einhergeht - stilvoll inszeniert, mit Spitzenschauspielern wie Gary Oldman, Juliette Lewis und Roy Scheider. Mehr zu "Romeo is bleeding".
Was geschah wirklich mit Baby Jane? (Robert Aldrich) - 132 min
Zwei Schwestern, die sich gegenseitig das Leben zur Hölle machen - eine tiefgründige psychologische Studie über unerfüllte Wünsche und Sehnsüchte, die in Zorn und Hass ausarten und den Zuschauer zwischen Abscheu und Mitleid schwanken lässt. Mehr zu "Was geschah wirklich mit Baby Jane?".
Zodiac. Die Spur des Killers (David Fincher) - 157 min
Eine außerordentlich authentische Verfilmung über einen tatsächlichen Serienmörder, der bis heute nicht entlarvt wurde. Im Mittelpunkt der Handlung mit dokumentarischem Charakter stehen die detaillierten Ermittlungen der Polizei sowie die Rolle der Medien in diesem Fall. Mehr zu "Zodiac. Die Spur des Killers".
Western
Cat Ballou - Hängen sollst Du in Wyoming (Elliot Silverstein) - 95 min
Als junges Mädchen gerät Cat Balou nach dem gewaltsamen Tod ihres Vates auf die falsche Seite des Gesetzes. Zusammen mit drei verwegenen Helfershelfern plündert sie einen Zug aus, um sich an dem Mörder ihres Vaters zu rächen. Bald schon wird aus ihr eine steckbrieflich gesuchte Kriminelle, auf die ganz Wyoming Jagd macht. Mehr zu "Cat Ballou - Hängen sollst Du in Wyoming".
Chatos Land (Michael Winner) - 100 min
Michael Winners packender Western ist eine eindrucksvolle Abrechnung mit rassistischer Arroganz weißer Siedler im Amerika des vergangenen Jahrhunderts, die am Ende selber Opfer ihrer Borniertheit werden. Mehr zu "Chatos Land".
Denen man nicht vergibt (John Huston) - 122 min
Das Kiowa-Mädchen Rachel wurde nach einem Massaker von der Farmersfamilie Zachary als Findelkind aufgenommen, doch nur Mutter Matilda weiß um Rachels wahre Identität – und ein wahnsinniger alter Trapper, der das Gerücht um Rachels Herkunft bei den benachbarten Siedlern und den Indianern verbreitet. Die Folgen sind katastrophal, denn fortan wird die Familie von den weißen Farmern mit Abscheu und Missbilligung behandelt. Als die Indianer das Mädchen zurückfordern, kommt es zum Kampf. Mehr zu "Denen man nicht vergibt".
Der Mann, der Liberty Valance erschoss (John Ford) - 122 min
Senator Random Stoddard kommt mit seiner Frau Hallie nach Shinbone, um der Beerdigung eines Unbekannten namens Tom Doniphon beizuwohnen. Den Journalisten, die diese Aufmerksamkeit neugierig macht, erzählt er die Geschichte des Mannes, der Liberty Valance erschoß. Es war vor dreißig Jahren. Stoddard, der junge Anwalt, der an Recht, Gesetz und Bildung glaubt, kommt in diese Gegend, um hier, wo die großen Viehzüchter und ihre Handlanger ein Schreckensregiment führen, die Ordnung durchzusetzen. Mehr zu "Der Mann, der Liberty Valance erschoss".
Drei Amigos! (John Landis) - 105 min
Hollywood 1916. Das Heldentrio zahlreicher Billig-Western erhält aus Mexiko die Einladung, für 10.000 Dollar ihre Nummer abzuziehen. Jedenfalls ist es das, was sie aus dem Brief der schönen Carmen entziffern. Kurzentschlossen begibt man sich auf die Reise, nicht ahnend, dass eine Konfrontation mit echten Banditen bevorsteht, die eine kleine Ortschaft tyrannisieren, und dass der Brief ein ernst gemeinter Hilferuf war. Mehr zu "Drei Amigos!".
Erbarmungslos (Clint Eastwood) - 127 min
Mit "Erbarmungslos" - der neunmal für den Oscar nominiert und dann vier mal damit ausgezeichnet wurde - schuf Clint Eastwood nicht nur einen grandiosen Abgesang auf den klassischen Western, er demontiert das Genre und bricht "erbarmungslos" mit dessen Idealisierung und gleichzeitig auch mit seinen eigenen ehemaligen Western-Rollen. Mehr zu "Erbarmungslos".
Für eine Hand voll Dollar (Sergio Leone) - 88 min
Die Story dreht sich um einen geheimnisvollen, etwas abgerissen wirkenden Fremden, der in ein kleines Städtchen an der mexikanischen Grenze einreitet, das von zwei rivalisierenden Banden beherrscht wird. Er spielt beide Gruppen gegeneinander aus und schafft es sogar noch, am Ende als Held dazustehen. Mehr zu "Für eine Hand voll Dollar".
High Noon (Fred Zinnemann) - 85 min
Ausgerechnet an seinem Hochzeitstag muss Sheriff Will Kane in der kleinen Stadt Hadleyville ganz allein gegen vier Banditen antreten, die mit ihm abrechnen wollen. Obwohl er alles versucht, weitere Mitbürger für den ungleichen Kampf zu gewinnen, lassen ihn diese nach und nach alle im Stich. Mehr zu "High Noon".
Maverick (Richard Donner) - 126 min
Der smarte Berufsspieler Bret Maverick muß auf dem Weg zu einem Pokerturnier allerlei Hindernisse überwinden, sich mit der schönen Diebin Annabelle herumschlagen, bösen Buben entkommen und vor allem Geld auftreiben. Mehr zu "Maverick".
Nevada Pass (Tom Gries) - 94 min
Ein Mititärzug soll Truppen und Verpflegung in ein abgelegenes Fort bringen. Unter den Reisenden sind auch Marshal Pearce und sein Gefangener, der lange gesuchte Gangster Deakin, sowie eine Reihe hochgestellter Persönlichkeiten und Offiziere. Zwei merkwürdige Todesfälle beunruhigen die Passagiere während der langen Fahrt über den verschneiten Nevada-Pass, und als sich drei Waggons mit den Soldaten wie von Geisterhand lösen und führerlos einen Abhang hinunterrasen, ist klar: Ein geheimnisvoller Killer versucht, das Unternehmen zu sabotieren. Mehr zu "Nevada Pass".
Rio Bravo (Howard Hawks) - 141 min
Sheriff John Chance wirft den jungen Joe Burnett ins Gefängnis, weil er diesen des Mordes für schuldig hält. Dessen Bruder Nathan, ein mächtiger Rancher, lässt sich dies nicht gefallen und heuert eine Bande eiskalter Killer an, die Joe aus der Zelle befreien und den Sheriff erledigen sollen. Dieser steht anscheinend gegen diese ungleiche Übermacht auf verlorenem Posten, denn als Helfer in der Not kann er lediglich auf den einbeinigen Stumpy und den ständig besoffenen Dude zurückgreifen. Mehr zu "Rio Bravo".
Spiel mir das Lied vom Tod (Sergio Leone) - 166 min
Einer der größten Western aller Zeiten von Sergio Leone ("Für eine Handvoll Dollar") mit der grandiosen Filmmusik von Ennio Morricone. Mit Claudia Cardinale, Henry Fonda, Charles Bronson und Jason Robards erzählt Leone die Geschichte eines mysteriösen Mundharmonikaspielers, der auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters in die Machenschaften eines skrupellosen Eisenbahnchefs verwickelt wird. Mehr zu "Spiel mir das Lied vom Tod".
The wild Bunch (Sam Peckinpah) - 126 min
Sam Peckinpahs wohl berühmtester, aber auch umstrittenster Film ist dieser lange, extrem gewalttätige Western, Es ist ein Abgesang auf den alten Westen, in dessen Mittelpunkt eine fünfköpfige Bande steht, die von dem wortkargen Pike Bishop angeführt wird. Mehr zu "The wild Bunch".
Vierzig Gewehre (Samuel Fuller) - 85 min
Tombstone/Arizona 1880: Ein von der Regierung beauftragter Marshal bricht mit Gewalt und Verliebtheit die gesetzlose Herrschaft einer reichen Rancherin. Ein außergewöhnlicher Western, der nicht zuletzt durch seine hervorragende Fotografie besticht. Mehr zu "Vierzig Gewehre".
Winchester 73 (Anthony Mann) - 92 min
James Stewart spielt den unfreiwilligen Western-Helden Lin McAdam, der seinen Bruder jagt, da dieser den eigenen Vater ermordet hat. Zuerst wird der Zuschauer allerdings in dem Glauben gelassen, bei der gnadenlosen Hetze ginge es um ein wertvolles Repetiergewehr, das Lin bei einem Schießwettbewerb in Dodge City gewonnen hat und ihm kurze Zeit später von seinem Bruder Dutch Henry Brown gestohlen wird. Mehr zu "Winchester 73".
Zwei glorreiche Halunken (Sergio Leone) - 159 min
Sergio Leones dritter und letzter Western mit Clint Eastwood ist Abschluss und Höhepunkt einer Zusammenarbeit, die beiden Männern zu internationalem Ruhm verhalf und ein ganzes Genre – den Italo-Western – ins Leben rief. Mehr zu "Zwei glorreiche Halunken".
Spitzenreiter weltweit
Avatar – Aufbruch nach Pandora (2009)
Der weltweit erfolgreichste Film aller Zeiten erreichte ein Einspiel von über 2 Milliarden Dollar und verdrängte Titanic (1.843 Milliarden Dollar) auf Platz 2. Damit übertrifft Regisseur James Cameron seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 1997.
Auf dem dritten Platz folgt mit großem Abstand Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs, dessen Einspielergebnisse 1.119 Milliarden Dollar betragen.
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